Die Herausforderung
Die Händler in Waldkirchen hatten in den vergangenen Jahren in einigen Straßen eine sinkende Kundenfrequenz bemerkt. Um Geschäftsstrategien anzupassen und die Innenstadt zu beleben, wollte die Stadt genau wissen, wie sich Besucher durch das Zentrum bewegen, wo sie am längsten bleiben und wie erfolgreich Veranstaltungen tatsächlich sind.
Die Lösung
Unterstützt vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, der Rid Stiftung und dem HBE installierte Waldkirchen über 120 Ariadne-Geräte in der Stadt, um die Passantenfrequenz zu messen. CIMA wertete die Daten gemeinsam mit der Stadt aus, und Veranstaltungen wie „Waldkirchenplus“, ein verkaufsoffener Sonntag mit Action-Triathlon, wurden mit normalen Tagen verglichen.
Die Ergebnisse
Von Januar 2024 bis Oktober 2025 zählte die Stadt rund 2,39 Millionen Besuche in der Innenstadt, und rund 60 % der Besucher blieben länger als 30 Minuten. Ein Weihnachtsstand in einem Seitenhof steigerte dessen monatliche Frequenz etwa auf das Siebenfache, von rund 6.800 auf 47.400 Besuche im Dezember 2024. Der Handel nutzte die Heatmap- und Übergangsdaten, um Aktionen zu planen und Standorte zu bewerten.